1. Shaolin-Kempo Seminar der DWF in Cottbus

1. Shaolin-Kempo Seminar der DWF in Cottbus


Zu einem ersten Shaolin-Kempo Seminar der DWF trafen sich am 12./13.10.2013 über 30 Kempoka in der "Staedtischen Turnhalle" in Cottbus. Der Cottbuser Polizeisportverein feiert in diesem Jahr "25 Jahre Shaolin-Kempo in Cottbus". Der damalige und langjährige Dojoleiter Hagen Clement () begann 1988 unter schwierigen Umständen in der DDR mit dem Studium von Shaolin-Kempo mit geschmuggelter Literatur und ging einen langen Weg.


Aber zurück zum Seminar. Ziel war es, die technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen Formen, Selbstverteidigung, Kumite und Blockformen zu erweitern. Die Anwärter für einen Meistergrad sollten fehlende Wissenslücken schließen. Für die Teilnehmer war es darüber hinaus ein Gradmesser für die anstehenden Herbstprüfungen.

Eine besondere Überraschung war der Besuch von Schwester Rufino nach dreijähriger Abwesenheit in der weltlichen Hemisphäre. Zu ihrer Zeit als Kempoka in Cottbus erreichte sie immerhin den 5. Dan Shaolin-Kempo (DAKO).


Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Leiter der Cottbuser Abteilung, Raimo Ermler. Dem schloss sich ein Grußwort des Präsidenten der DWF, Roland Czerni, an.


Dem Anlass angemessen gedachten die Teilnehmer unserem langjährigen Dojoleiter der Cottbuser kempoka, der vor drei Jahren von ihnen gegangen war.


Dann übernahm einer der derzeit versiertesten Großmeister im Shaolin-Kempo, Heinz-Jürgen Naß, die Gruppe. Von den Teilnehmern wurden zunächst die Erwartungshaltung erarbeitet. Es folgte eine spielerische, aber intensive Erwärmung.

Der erste große Teil waren die Formen, die in vier Trainingsgruppen erarbeitet und trainiert wurden. Beendet wurde der Abschnitt mit einem "Race". Die gesamte Gruppe führte die Formen in der richtigen Reihenfolge so lange aus, wie sie beherrscht wurde. Das endete also in den Meisterformen der anwesenden Meister. Beeindruckend!

Danach folgte ein langer Abschnitt Selbstverteidigung. Aus allen Anteilen wurden hier Verteidigungen angeboten und geübt. Der Abend klang mit einem Spezialtraining für alle Meister und Meisteranwärter aus. Die Blockformen, die für Meisterprüfungen notwendig sind, wurden bist die kleinesten Details trainiert und bewertet.


Am Sonntag begann nach einer knackigen Erwärmung mit kognitivem Anteil das Training der Ippon-Kumite und Kempo-Kumite. Dieses Training verlangte den Teilnehmern einiges an Konzentration ab, da Sensei Naß keinen falschen Stand oder Tritt zuließ. Kleinste Fehler wurden ausgemerzt. Angemessen wurden vier Zielgruppen gebildet und trainiert. Jede Gruppe bekam angemessene Teilaufgaben, um jeweils einen Wissenszuwachs erzielen zu können. Letztlich war um 14.30 Uhr das das lange Programm rund.

Das anspruchsvolle Programm gab allen einen neuen Auftrieb, weiter zu lernen. Glückliche, aber müde Augenpaare traten letztlich zum Abschlussgruß an.


Ein herzlicher Dank richtet sich an Heinz-Jürgen Naß, der unermüdlich die Teilnehmer in die Geheimnisse von Shaolin-Kempo einführte. Danke auch an das Versorgungsteam Antje und Sabine und die fleißigen Hände, die bei der Vor- und Nachbereitung mitgeholfen haben.


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